Deine Concierges bedanken sich herzlich für dein charmantes Empfehlen

Das Opatija am Unschlittplatz 7 in Nürnberg ist ein durch und durch gehobenes Restaurant mit Tradition. Diese Tradition hält der Restaurantleiter Božidar Jug und kreiert mit seinem Team ohne Stilbruch trotzdem für das Opatija unübliche Gerichte. Diese Kombination gelingt ihm außerordentlich gut.

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Zusammen mit meiner lieben Darja konnte ich Božidars „Magic Moments“ live erleben. Eine außerordentlich hochkarätige „Fine-Eating“-Küche, gepaart mit einem professionellen Service und einem besonderen Ambiente.

Wir durften im alten Frühstücksraum mit Kunstwand speisen. Grundsätzlich ist das Opatija für gute Kunst sehr empfänglich. So unterstützt Božidar Jug Künstler, indem er deren Gemälde im Restaurant aufhängen lässt und bei Kaufwunsch eines Gastes den Erwerb vermittelt. Derzeit schmücken Gemälde von Künstler Thomas Noll die Wände des Opatija.

Es existiert eine abgeschiedene Nische für Paare. Ebenso wurde der ehemalige Aufenthaltsraum für das Opatija-Team umgebaut in einen gesondert abschließbaren Speiseraum für Geschäftsleute, der mit eigenem Eingang und Parkplatz für die Limousinen vor der Tür versehen ist.

Serviert wurden uns zunächst ein fruchtiger aber nicht aufdringlich süßer Apple Daiquiri und der Opatija Haustrunk mit eingelegten Brombeeren und Ferrari aufgegossen. Dazu gebackenes Baguette mit Butter und Spinatcrème aus Dubrovnic. Bezüglich der Weinwahl landeten wir bei einem Puklavec aus Slowenien; einem Furmint Pino Blanc.

Als Vorspeisen wurde uns ein Thunfisch Carpaccio mit dezentem Reibekuchen und Beef Tartar mit Wachteleiern und gebackenem Brot serviert. Ich gebe zu, ich habe nie besseres Beef Tartar gegessen. Ein absolutes Geschmackserlebnis.

Nach einer Corba (einer traditionellen scharfen Gemüsesuppe) und einer köstlichen Kürbissuppe, wurde uns der Hauptgang serviert.

Zarter und sehr geschmacksintensiver Steinbutt mit Trüffelscheibchen und der Grillteller Opatija mit den typisch traditionellen Fleischsorten.

Als besonderen „Magic Moment“ erhielten wir als Dessert eine Variation des Hauses, bestehend aus Maronensorbet, Zitroneneis, Mascarpone Caramel mit geriebener Haselnuss, Crème brûlee und klassische Rote Grütze mit Minzblättern. Um den Rahmen nicht zu sprengen; jedes Element dieser Variation war köstlich. Das Zitroneneis hingegen war einzigartig. Es zerlief sofort auf der Zunge. Ein unglaubliches Geschmackserlebnis.

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Das Opatija ist Pflicht für jeden Nürnbergbesucher, der etwas auf seinen Gaumen hält. Wir freuen uns dort zu Besuch gewesen zu sein.

Daniel Bendoraitis: Lieber Božidar, wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Božidar Jug: Ich übe meinen Beruf mit reinster Leidenschaft und Herz aus; ich lebe ihn. Ich bin mit 14 in diesen Beruf hineingefallen. Das Gastgebertum ist mir in die Wiege gelegt worden.

Daniel Bendoraitis: Wie würdest Du das Opatija beschreiben?

Božidar Jug: Das Opatija hat hauptsächlich Grill und Fisch mit einem speziellen Balkan-Touch. Es hat Generation. In Nürnberg ist das Opatija ein Unikat, uns gibt es nur ein Mal.

Daniel Bendoraitis: Seit wann bist Du Restaurantleiter des Opatija?

Božidar Jug: Das Betriebsbestehen feiert nun 55 Jahre. Ich bin seit 2 Jahren der Restaurantleiter.

Daniel Bendoraitis: Welches Klientel besucht Euch?

Božidar Jug: Ich würde sagen die oberen Zehntausend. Prominente, Geschäftsleute. Wir haben eine mittlere Preisgestaltung. Das Opatija ist aber auch sehr familienreich, vor allem am Wochenende. Ich habe deshalb das typische Sonntags-Mittagessen wieder eingeführt, zum Beispiel mit einem klassischen Grillteller. Wir haben nicht nur eine Preiskategorie, sondern für jeden etwas dabei, denn ich bin der Meinung, dass man den Gast niemals mit der Speisekarte richten darf.

Daniel Bendoraitis: Was sind Deine Visionen für die Zukunft von Deinem Restaurant?

Božidar Jug: Ich möchte, dass die Qualität gleichbleibend gehalten wird. Meine persönliche Einstellung der Familie Horka gegenüber ist vor Allem entscheidend. Ebenfalls möchte ich die Rezeptur halten, so wie es seit je her Tradition bei uns ist, denn das gehört zu den grundlegenden Standards des Opatija. Zum Beispiel unsere Fischsuppe; sie schmeckt genauso wie vor 30 Jahren.

Der Gaumen des Opatija-Gastes ist sehr empfindlich. Daher ist die Reflektion unserer Gäste für mich sehr entscheidend, um diesen Standard halten zu können.

Daniel Bendoraitis: Božidar, ich bedanke mich für die hochqualitativen Geschmackserlebnisse, die wir heute von Dir und Deinem Team genießen durften. Ich bin vom heutigen Abend sehr beeindruckt und Du darfst Dir sicher sein, dass wir das Opatija bald wieder aufsuchen werden.