🙂 Datenschutzinformation - Ein herzliches Dankeschön für dein charmantes Empfehlen - Bei Verwendung werden Daten an Socials weitergegeben. Wenn du dieses nicht wünscht - Socials ausloggen. Zur Information unserer Partner betten wir Socials ein. Auch werden die Socials Daten empfangen wenn du unseren Blog liest. Siehe Datenschutz DSGVO [Werbung]

Op-Art-Kunst Milan Dobes Komart Gallery konstruktive Kunst  Berlin Charlottenburg

konstruktive Kunst  Berlin Charlottenburg Komart Gallery Op-Art-Kunst Milan Dobes

Andrzej Nowacki Galerie Komart

Ab dem 20. Oktober 2011 Op-Art-Kunst mit Werken des Künstlers Milan Dobes Pioniers der Op-Art-Kunst in der Fasanenstraße 31 Berlin Charlottenburg. Es ist die einzige Galerie Berlins, die sich ausschliesslich der konstruktiven und konkreten Kunstrichtung widmet. Sie wurde erst im Sommer diesen Jahres eröffnet, dank der Liebe eines slowakischen Sammlers.

konstruktive Kunst  Berlin Charlottenburg Komart Gallery Op-Art-Kunst Milan Dobes
Galerie Komart   Objekte von Victor Vasarely und Bilder von Milan Dobes

„Der Dynamische Konstruktivismus – kinetische und optische Objekte“, so der Ausstellungstitel der neuen einzigartigen Exposition, zeigt Werke des in Bratislava lebenden Künstlers, Milan Dobes. Dobes wurde 1929 in Pferov, Slovakei, geboren. Er ist der Gründer des sogenannten Dynamischen Konstruktivismus und beschäftigt sich in seinen Werken mit licht-kinetischen Objekten und der Lichtbewegung. Die Ausstellung wird der 82-jährige Künstler am 20. Oktober 2011 persönlich eröffnen.
„Bewegung ist die Grundlage der Existenz aller Dinge. Eine Bewegung darzustellen, bedeutet die Darstellung des Lebens. Die Bewegung ist also das Leben. Deshalb strebe ich im bildhauerischen, grafischen und malerischen Schaffen dahin, die Bewegung auf einfachste Weise, mithilfe des geometrischen Konstruktivismus zum Ausdruck zu bringen und zwar unter Ausnutzung der heutigen Errungenschaften auf dem Gebiet der Technik und Wissenschaft“, so Dobes zu seinem Schaffen von Werken der konstruktiven Kunstrichtung.

Der Begriff Konkrete Kunst wurde 1930 in einem Manifest bei der Gründung der Gruppe Art concret programmatisch festgelegt für eine Richtung der Kunst, die im Idealfall auf mathematisch-geometrischen Grundlagen beruht. Sie ist im eigentlichen Sinne nicht „abstrakt“, da sie nichts in der materiellen Realität Vorhandenes abstrahiert, sondern im Gegenteil Geistiges materialisiert, keinerlei symbolische Bedeutung besitzt und mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktion erzeugt ist. Später sprach man auch von konstruktiver Kunst.

Die neue Galerie für konkrete und konstruktive Kunst verdankt Berlin der Kunstliebe und der Freundschaft des slowakischen Industriellen und Kunstsammlers Peter Sokol mit dem seit 30 Jahren in Berlin lebenden polnischstämmigen Maler und Kurator Andrzej Nowacki. Besiegelt wurde die Galerie-Gründung in der legendären Paris Bar in der Kantstraße Anfang des Jahres.

Andrzej Nowacki dazu: „Wir beide sind begeistert vom Berliner Kunstleben und stellten immer fest, dass es in Berlin bis dato keine Galerie gibt, die sich ausschließlich der konstruktiven und konkreten Kunst widmet. So entschieden wir uns kurzerhand, diese Galerie zu eröffnen“. Im Sommer startete Komart Gallery bereits mit der Ausstellung „Black and White“. Sie zeigte Arbeiten von bedeutenden Vertretern der konkreten Kunst wie dem Ungarn Janos Fajo, Joel Srein aus Frankreich und dem Protagonisten der Op-Art Bewegung Victor Vasarely, der in Ungarn geboren wurde und einen Großteil seines Lebens in Frankreich verbrachte.

Die neue Berliner Galerie Komart hat eine Namensvetterin auch im slowakischen Bratislava. Bereits vor 8 Jahren wurde Komart dort vom Kunstsammler und Industriellen Peter Sokol gegründet. Peter Sokol zum Grundgedanken: „Die Galerie soll ausschließlich die konstruktive und konkrete Kunst ausstellen, eine Kunstrichtung, die ich persönlich sehr liebe und bereits seit Jahren sammle und mit deren Protagonisten mich zum Teil eine langjährige Freundschaft verbindet.“

Sokol ist auch der Gründungsvater eines Privatmuseums für konstruktive und konkrete Kunst in Bratislava, „um diese Kunstrichtung einem breiten Publikum zugänglich zu machen und neue Freunde und Sammler zu gewinnen“. Das Museum trägt den Namen seines Künstlerfreundes Milan Dobes und ist im Zentrum von Bratislava beheimatet.

Milan Dobes „Der Dynamische Konstruktivismus“
20. Oktober 2011 bis 28. Januar 2012
Di.-Fr.14-19 Uhr, Sa.12-16 Uhr

Opening: 20. Oktober 2011, 19 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers Milan Dobes

Euer Styleconcierge Mané Wunderlich