
Ausstellung Pierre Huyghe bis 13. Juli 2014 und umfangreiche zeitgenössische Sammlung in Köln – Museum Ludwig
Museum Ludwig – von den Eheleuten Ludwig als Sammlerpaar von u.a. viele Werke Piccassos gestiftet – zunächst sah ich mir die aktuelle Ausstellung von Pierre Huyghe an. Die Sonderausstellung mit dem französischen Künstler ist noch bis zum 13.7.2014 im Museum Ludwig zu sehen, diese war zuvor im Centre Pompidou in Paris die erfolgreichste zeitgenössische Ausstellung des Hauses.
Weiter zur Ausstellung und Informationen museum-ludwig – Google plus Standort – direkt +49 221 22126165
Mir fiel als erstes der Hund mit pinkfarbener Pfote auf und ich überlegte während des Rundgangs wozu die vielen Decken in der Ausstellung wohl sein sollen… Im hintersten Raum der Ausstellung gab es ein Film mit beeindruckenden Nahaufnahmen und Tönen. Es wird eine 20 jährige Zusammenstellung der Werke präsentiert, ich empfehle dem Besucher sich im Vorfeld über den Künstler zu informieren. Weitere Informationen folgen Sie den Link:
Er will geschlossene Systeme darstellen, die Lebewesen und Artefakte umfassen und in unbestimmtem Rhythmus neue Ereignisse hervorbringen.
Ich konnte hier nur ein Foto aus den Räumen der Sammlung des Museums machen, da es in der Ausstellung nicht gestattet war.

Foto: Mané Wunderlich ; Pierre Huyghe, L’Expédition scintillante, Act III (Black Ice Stage), 2002, Schwarze Eislaufbahn, Kühlsystem, Ausstellungsansicht
Anschließend sah ich mir die umfangreiche Sammlung des 20. Und 21. Jahrhunderts des Museums an. Die ausgestellten Werke der Sammler und Schenker Josef Haubrich, der Eheleute Ludwig, als auch die Ankäufe des Museums kommen in der großzügigen Architektur sehr gut zur Geltung. Ob von einigen aus der Künstlergruppe Brücke, wie Ernst Ludwig Kirchner , Max Pechstein, Emil Nolde, oder , Skulpturen vor dem Eingang von Thomas Schütte, Gemälde bzw. Zeichnungen von Pollock, Picasso, Yves Klein, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jasper Johns, u.v.m. unbedingt sehenswert.


Die Wiedereröffnung des Museum Ludwig am 1.11.2001 konnte der Namensgeber nicht mehr erleben, doch Irene Ludwig nahm sie zum Anlass, 774 weitere Arbeiten Picassos zu schenken. Damit verfügt das Museum Ludwig nach Barcelona und Paris über die drittgrößte Picasso-Sammlung weltweit. Sie bietet einen repräsentativen Querschnitt durch alle Gattungen, Materialien und Techniken. Seit 2000 engagiert sich das Museum Ludwig in besonderer Weise für die Sammlung und Präsentation technischer Medien im Kontext zeitgenössischer Kunst. Wesentliche Arbeiten von Aernout Mik, Diana Thater und Mike Kelley sind so durch Ankäufe hinzugekommen.
Übrigens das „Ludwig im Museum“ Café/Restaurant kann man sehr gut für eine Pause vor oder nach dem Ausstellungsbesuch nutzen.
Euer StyleConcierge Mané Wunderlich

















Kommentar schreiben
1 Kommentar zu diesem Beitrag
Eines meiner liebsten Museen in Deutschland!