Berlin – Wohnraum schlummert seit Jahrzehnten. Millionen Quadratmeter an Wohnraum. Hab ich vor Jahrzehnten erkannt – Umwandlung. Deutschland reagiert endlich und will seinen Bedarf befriedigen. Über 10 Millionen Quadratmeter Gewerbeimmobilien leer. München, 1,87 Mio m². Berlin 1,82 Mio. und Frankfurt 1,73 Mio. – „Gewerbe zu Wohnen“ – 1,4 Millionen Wohnungen fehlen – was für ein Gegensatz. Quelle Traders Union – Typisch deutsch: Behörden, Auflagen, Regulierung – Stillstand. Ansage: Baut Gewerbeflächen endlich um. Jetzt.

Titelbild: Welche Gewerbeflächen werden zuerst umgewandelt? Entsteht wieder exklusiver, teurer Wohnraum? Greift die Mietpreisbremse?

Genau hier setzt „Gewerbe zu Wohnen“ an. Das Förderprogramm startet im Juli 2026. Das Gesamtvolumen liegt bei 300 Millionen Euro. Es gibt bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro neu geschaffener Wohneinheit. Ganz wichtig das mit dem Zurückzahlen, haben alle Erfahrung in Deutschland – erst Steuern in Billionenhöhe und ein paar Tausender als Förderung, welche auch noch zurückgezahlt werden muss – diesen Zuschuss nicht. Elegant. Quelle: Lippische Landes-Zeitung

Aber Umbau ist nicht nur Grundriss und Farbe. Wer aus Gewerbe Wohnraum macht, greift in den Bestand ein. Da geht es auch um Keller, Tiefgaragen, Fassaden und Beton. Und genau dort beginnt für mich das eigentliche Thema: ungiftiger Um-Bau. Ohne Polymere, ohne VOC, ohne PFAS, ohne Mikroplastik. Nicht als Modewort. Sondern als Haltung. Als DGNB-Empfehlung.

Recherchiert für die Baubranche. zB der SUCON Ingenieurbau AG – die Ingenieure der SUCON Group stehen für echter ungiftiger und somit nachhaltiger Versiegelung von Beton und Stein – sowie Informationen vom Hersteller komsol® Deutschland.

„DGNB e.V. Navigator“ – erfolgreich aufgenommen. In DACHNL informieren sich Architekten, Ingenieure und Bauherren über nachhaltige sowie ungiftige Bauprodukte. Ein Meilenstein zur chemiefreien Versiegelung von Beton/Stein/Ziegel. https://www.dgnb-navigator.de/produktdatenbank/produkt/7ab11b30-5c88-4655-9c2e-ceb7e0f21fce


Denn ein Concierge kennt nicht nur Türen bei angesagten Clubs, Bars oder Restaurants. Er erkennt Zusammenhänge. Wer gesunde Räume schaffen will, muss auch ungiftige Materialien wählen. Langlebig. Sicher. Verantwortlich. Berlin braucht Wohnungen. Und die Stadt braucht Bauprodukte, die nicht die nächste Baustelle im Kopf hinterlassen. KrWG-konform – also recyceln und nicht Sondermüll.

Vorbilder von hervorragender Arbeit. Wandel von Industrie in Wohnraum.

Seit 6 Jahren darf ich „UNGIFTIG“ auf dem und für den Bau recherchieren – immer wieder predigen. Sehe wie Polymere der Chemieindustrie tonnenweise, mit dem Verweis, die DIN-Normen werden erfüllt, verbaut werden. Immer wieder extreme Kontroverse, finden schon bedenkliche Gespräche mit Ingenieuren statt. Sie vertreten die Fakten: Sind alles Produkte mit entsprechender Zulassung und vor allem liegen in den Grenzwerten. In den Normen.

Kann es sein, dass Normen und Werte auch mal verändert werden können? Wie sind denn die heutigen so standardisierten Produkte überhaupt vor Jahrzehnten in die Verwendung gekommen – sie wurden getestet – einfach verwendet. So kam es von der Verwendung zum Standard, dann zur Regel (dafür gibt es in der Baubranche einen Schutzbegriff: „allgemein anerkannte Regeln der Technik“ (a.a.R.d.T.) – dann zur DIN und somit sind Chemieprodukte heute selbstverständlich. Warum? Weil es immer um die Haftung geht.

Ich brauch da nicht mehr weiter auszuholen. Wir wissen. PFAS, VOC und Mikroplastik schädigen uns und vor allem die nächsten Generationen.

Aus diesem wichtigen Grund muss bei der Revilatisierung von Wohnraum auf UNGIFTIGE Baustoffe hingewiesen werden.

Euer Concierge Gerry


Weitere Infos zum Paket zum Teil mit KI recherchiert:

Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ (GzW) & Komsol®SEAL

Ungiftige Betonversiegelung als strategische Sanierungslösung


1. Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ – Zahlen und Fakten

Programmname: Gewerbe zu Wohnen (GzW)
Träger: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Förderstart: 1. Juli 2026
Richtlinienveröffentlichung: 2. April 2026, Bundesanzeiger
Gesamtvolumen 2026: 300 Millionen Euro (aus dem Sondervermögen)
Finanzierungsart: Nicht rückzahlbarer Zuschuss

Förderkonditionen:

  • Bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro neu geschaffener Wohneinheit
  • Maximale Gesamtförderung pro Unternehmen: 300.000 Euro (De-minimis-Grenze)
  • Energetischer Mindeststandard: Effizienzhaus 85 EE (Ausnahme: Baudenkmale und schützenswerte Bausubstanz)

Antragsberechtigte: Investoren, Unternehmen, Privatpersonen und Selbstnutzer

Förderfähige Maßnahmen: Baukonstruktion, Grundrissanpassungen, Innenausbau, Außenanlagen. Energetische Sanierungsmaßnahmen sind über andere Programme (zB BEG) separat förderfähig und kombinierbar.

Bedingung: Antrag muss vor Vorhabenbeginn gestellt werden. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss des ersten Liefer- oder Leistungsvertrags für die Bauausführung. Planungs- und Beratungsleistungen dürfen vorher beauftragt werden.

Marktlage als Begründung:

  • Bundesweites Wohnungsdefizit: 1,4 Millionen Wohnungen (Pestel-Institut)
  • Leerstand in den 15 größten deutschen Städten: über 10 Millionen m² Gewerbeimmobilien
  • München: 1,87 Mio. m², Berlin: 1,82 Mio. m², Frankfurt aM: 1,73 Mio. m²

2. Das Problem: Giftiger Bestand in Kellern, Tiefgaragen und Fassaden

Der Bestand umzuwandelnder Gewerbeimmobilien weist in der Regel stark belastete Betonflächen auf:

Keller und Tiefgaragen sind in Deutschland überwiegend mit Epoxidharz beschichtet. Epoxidharz enthält Bisphenol A, dessen Grenzwert in der Trinkwasserverordnung 2023 ab dem 12. Januar 2024 gilt (0,0025 mg/l). Bituminöse Schwarze-Wanne-Systeme enthalten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK, krebserregend) sowie Phthalate mit hormoneller Wirkung. Beide Systeme geben PFAS, VOC und Mikroplastik ab, deren Grenzwerte ab Januar 2026 (PFAS-20) und Januar 2028 (PFAS-4) in Kraft treten.

Fassaden und Außenbeton werden durch Witterung, Frost-Tau-Wechsel, Chloride, Sulfate und Karbonisierung über Jahrzehnte zerstört. Ungeschützter Beton führt ab Jahr 10–15 zu Schimmelbildung, Bewehrungsrostung und schließlich zum Betonkrebs, der die Tragfähigkeit gefährdet.


3. Komsol®SEAL – Die ungiftige Lösung

Produktbeschreibung:
Komsol®SEAL ist eine anorganische, mineralische Tiefenversiegelung für Beton und alle zementgebundenen Baustoffe. Der Wirkstoff – hochwertiges Natrium- und Kaliumsilikat (Polysilikat) – dringt tief in Kapillaren, Mikrorisse und Poren ein und bildet dort durch chemische Reaktion mit den Mineralien des Betons dauerhaftes kristallines Calciumsilikathydrat (C-S-H). Das Ergebnis ist ein innerer, permanenter Schutz ohne Filmbildung an der Oberfläche.

Toxikologie (eco-INSTITUT Köln):

  • KMR-VOC (krebserzeugende, mutagene, reproduktionstoxische flüchtige Verbindungen): nicht nachweisbar
  • TVOC-Wert: 10 µg/m³ (Zielwert 300 µg/m³ wird deutlich unterschritten)
  • VOC ohne NIK: 28 µg/m³ (Zielwert 100 µg/m³ deutlich unterschritten)
  • SVOC: nicht nachweisbar
  • Formaldehyd: nicht nachweisbar
  • R-Wert: 0,02 (Zielwert 1,0 deutlich unterschritten)
  • Fazit: 100 % ungiftig

4. Erfüllte DIN-Normen und Zulassungen

Normative Grundlage und Zertifizierung

Komsol®SEAL ist zertifiziert nach DIN EN 1504-2, System 2+, als Oberflächenschutzprodukt – Imprägnierung, Prinzip 5.2 (Physikalische Widerstandsfähigkeit). Zertifizierungsstelle: RISE Research Institutes of Sweden AB (notifizierte Stelle 0402, gleichsetzend mit DIBt, TÜV, KIWA), Zertifikat 0402-CPR-C500552, ausgestellt 19.10.2025. Leistungserklärung DoP DP-100.

Norm / ZulassungInhalt
DIN EN 1504-2, System 2+, CEOberflächenschutz für Beton – Imprägnierung, Prinzip 5.2; bauaufsichtlich zugelassen in D (DIN), CH (SN), A (ÖNORM); jährliche staatliche Kontrolle
DIN EN 1504-8Qualitätskontrolle und Bewertung der Leistungsbeständigkeit
DIN EN 1504-9Allgemeine Grundsätze für Produkte und Systeme
Bauproduktenverordnung CPR (EU) 2024/3110CE-Kennzeichnung: 0402-CPR-C500552
DIN ISO 12873-2:2022Zulassung Trinkwasserkontakt bis 70 °C
DIBt TR 2020 Bauverordnung OberflächenschutzErfüllt Anforderungen ohne Silane, Siloxane u.a.
KTW-Leitlinien / TrinkwV 2023Kontakt mit Trinkwasser; PFAS-frei, VOC-frei, Bisphenol-A-frei
KrWG-Novelle 2020, § 45 Abs. 2Planer sind gesetzlich verpflichtet, das schadstoffärmere, langlebigere Produkt zu priorisieren – Komsol®SEAL erfüllt diese Pflicht
BREEAM / LEED / DGNBKonform, im DGNB Navigator gelistet
EU-Taxonomie / ESGKonform
Bevorzugungspflicht umweltfreundliche Erzeugnisse KrWG (2021)Komsol®SEAL erfüllt alle Anforderungen

Herstellerangaben komsol® Deutschland


Gegenüberstellung Komsol®SEAL nach DIN EN 1504-2 vs. Epoxidharz (zB OS5a)

Wird eine OS8 Beschichtung oder andere OS Beschichtungen gewünscht? Die SUCON Ingenieurbau AG stellt ihnen die gewünschten DIN Gegenüberstellung auf Anfrage zur Verfügung.

Die technische Stellungnahme der SUCON Ingenieurbau AG (17.03.2026) dokumentiert den Vergleich zwischen dem filmbildenden OS-System (Epoxidharz/OS5a/OS8) und Komsol®SEAL anhand der maßgeblichen DIN-Prüfverfahren:

Diese Tabelle ist ein Auszug – soll nur zum Denken anregen, was die SUCON Ingenieurbau AG mit den ungiftigen Produkten für den Bau leisten kann – ausführliche Informationen erfolgen direkt vom Unternehmen.

PrüfkriteriumPrüfnormAnforderungEpoxidharz / OS-System zB OS5aKomsol®SEAL
Ergebnisse
AbreißversuchDIN EN 1542mind. 0,8 MPaErfülltÜbererfüllt – Bruch im Beton (Betonbruch), Haftfestigkeit = Eigenfestigkeit des Betons
CO2-DurchlässigkeitDIN EN 1062-6sD > 50 mErfülltErfüllt durch Kapillarversiegelung und pH-Stabilisierung (12–13,5); DIN EN 1062-6 normativ nicht anwendbar, da kein Film gebildet wird
Wasserdampf-DurchlässigkeitDIN EN ISO 7783Klasse I: sD < 5 mErfülltÜbererfüllt: höchste Diffusionsoffenheit, kein Dampfdruckstau
Kapillare WasseraufnahmeDIN EN 1062-3w < 0,1 kg / m²xh0,5ErfülltErfüllt durch integrale Silikatisierung; kein mechanisch beschädigbarer Film
TemperaturwechselDIN EN 13687-2keine Risse, Blasen, AblösungenErfülltÜbererfüllt – keine Trennschicht – Bestand der Betonmatrix
Frost-Tausalz-BelastungDIN EN 13687-1Abreißversuch mind. 0,8 MPaErfülltÜbererfüllt – Betonmatrix bleibt intakt, keine kapillare Tausalzaufnahme
BrandverhaltenDIN EN 13501-1mind. Klasse E-d2A2-s1, d0Übererfüllt: Euroklass A1 – nicht brennbar, keine Brandlast, keine Rauchentwicklung
Künstliche Bewitterung (Außenbereich)DIN EN 1062-11nach 2.000 h keine Blasen, keine Risse, keine Abblätterung ErfülltÜbererfüllt – vollständig UV-stabil
RissüberbrückungDIN EN 1062-7Verfahren B, Klasse B2 bei –20 °CKlasse B3.1
Erfüllt
Mineralischer Verschluss; Haarrisse überbrückend bis 0,4–0,5 mm; DIN EN 1062-7 nicht zutreffend
GitterschnittprüfungDIN EN ISO 2409Gitterschnittwert –
größer als GT 2
ErfülltNicht zutreffend – kein Film

Warum Komsol®SEAL gegenüber Epoxidharz die normativ überlegene Wahl ist

Epoxidharz (OS8) bildet eine externe Filmschicht, die durch mechanischen Abrieb, UV-Alterung, rückseitige Durchfeuchtung und Temperaturschwankungen versagt. Nach 10–15 Jahren sind vollständige Erneuerungszyklen mit Sonderabfallentsorgung und erneuten Schadstoffeinträgen erforderlich.

Komsol®SEAL wird durch die C-S-H-Kristallisation chemisch Bestandteil der Betonmatrix selbst. Es gibt keine physikalische Trennschicht, die abplatzen kann. Der pH-Wert im Beton wird auf 12–13,5 stabilisiert, was dauerhaften Korrosionsschutz für den Bewehrungsstahl bewirkt. Das Produkt kann auf feuchtem Untergrund appliziert werden und wirkt auch gegen hydrostatischen Druck von der Negativseite.

Rechtlicher Hinweis (OLG Nürnberg, 06.08.2015, Az. 13 U 577/12; BGH-Beschluss 21.03.2018, Az. VII ZR 288/15, rechtskräftig): Normkonformität allein schützt nicht vor Haftung, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) die Norm überholt haben. Wer eine Betonsanierung mit einem filmbildenden OS-System plant, obwohl CE-zertifizierte, normkonforme und nachweislich langlebigere Alternativen bekannt und verfügbar sind, riskiert nach dieser Rechtsprechung eine persönliche Haftung als planender Ingenieur.


5. Technische Kennwerte (aus Leistungserklärung DoP DP-100 und TDS SEAL 2025)

EigenschaftWert
Eindringtiefemindestens 10 mm (mXRF-bestätigt bis 30 mm)
Abriebfestigkeitmehr als 63 % Erhöhung
Betonfestigkeitplus 30 %
Haftzugfestigkeit4,0 N/mm²
SchlagfestigkeitKlasse II, mehr als 10 Nm
Wasseraufnahme (W)unter 0,1 kg/m²h
BrandverhaltenEuroklass A1 (feuerfest, getestet bis 1.731 °C)
Selbstheilung von Rissenbis 0,4–0,5 mm
VOC-Gehalt0 g/l
pH-Wert11,4
Dichte1,15 g/cm³
Gefrierpunkt0 °C
Haltbarkeit (ungeöffnet)mehr als 36 Monate
LebensdauererhöhungFaktor 3 (Software Life-365, anerkannte Modell Berechnung)
Verbrauch0,1–0,3 l/m²
Verarbeitung abplus 5 °C Umgebungstemperatur
Begehbar nachca. 2 Stunden
Voll chemikalienbeständignach 36 Tagen

6. Systemvergleich: Kristalline Wanne vs. Epoxidharz (Schwarze Wanne)

KriteriumEpoxidharz / Schwarze WanneKomsol®SEAL
ToxizitätHochgiftig: Bisphenol A, PAK, PFAS, VOC, Phthalate100 % ungiftig, 0 % VOC, PFAS-frei
WirkprinzipExterne Filmbildung, kurzlebigTiefeindringend, kristallin, dauerhaft
DiffusionsoffenheitNein (hermetisch, Kondenswasserrisiko)Ja (Beton kann atmen)
RissüberbrückungOberflächlichSelbstheilend bis 0,4–0,5 mm
RecyclingfähigkeitErschwert bis unmöglichUneingeschränkt möglich
TrinkwasserkontaktVerboten ab 2024 (Bisphenol A)Zugelassen nach DIN ISO 12873-2:2022 TrinkwV 2023
UmweltzertifizierungNicht kompatibelBREEAM, LEED, DGNB konform

7. Wirtschaftlichkeit – 30-Jahres-Vergleich (Referenz: 200 m²) Modellrechnung

SzenarioKosten über 30 Jahre
Ohne Versiegelungca. 230.000 Euro (Sanierung Jahr 12: 100.000 Euro, Jahr 22: 80.000 Euro, Wertverlust: 50.000 Euro)
Mit Komsol®SEAL15.000 Euro (200 m² à 75 Euro, 0 Sanierungskosten)
Ersparnismehr als 215.000 Euro, Faktor 15:1
Marktwert-Steigerung5–10 % dokumentiert

Schadenskosten nach Schadensklasse:

  • Oberflächliche Schäden (mechanisch, kleine Risse): 100–200 Euro/m²
  • Chemische Schäden, Korrosion, Bewehrungsschäden: 400–600 Euro/m²
  • Vollsanierung inkl. Korrosionsschutz: 500–850 Euro/m²

Infrastrukturstudie Brücken: Ohne Schutz entstehen Folgekosten von 150–180 % der Errichtungskosten. Mit Versiegelung: 30–50 % der Errichtungskosten.


8. Referenzprojekte – Ausführung SUCON Ingenieurbau AG

Stadtbad: Berliner Bäder-Betriebe AöR

  • Instandsetzung der Undichtigkeiten an Unterwasserfenster
  • Dichtigkeit wurde mit Komsol®SEAL erreicht

Bekanntmachung vergebene Aufträge gemäß § 20 Ziffer (3) VOB/A sowie § 30 Ziffer (1) UVgO

Staakmühle, Rietzneuendorf-Staakow (Denkmalgeschütztes Objekt)

  • Fassadensanierung mit Komsol®SEAL – Ausführung 07–11/2021
  • Ergebnis bis 03/2024: Wasseraufnahme durch Schlagregen messbar reduziert, keine Frostabplatzungen mehr festgestellt, keine weitere Behandlung erforderlich
  • Beobachtungszeitraum von 2,5 Jahren bestätigt anhaltende Wirksamkeit

9. Bedeutung für das Förderprogramm GzW

Das Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ setzt als Fördervoraussetzung den energetischen Standard EH 85 EE voraus und zielt auf die klimagerechte Sanierung von Gebäudebestand. Komsol®SEAL schafft dabei die bauphysikalische Grundlage:

  • Keller und Tiefgaragen mit Epoxidharz-Altbestand können ohne Abriss entgiftet und dauerhaft abgedichtet werden – normkonform, trinkwassergeeignet und ohne Gesundheitsgefährdung für zukünftige Bewohner.
  • Strapazierte Betonfassaden und Außenbauteile werden revitalisiert, ohne das äußere Erscheinungsbild zu verändern – relevant insbesondere für Baudenkmale und schützenswerte Substanz, die vom EH-85-Standard ausgenommen sind.
  • Die 3-fache Lebensdauer verlängert den Wert des neu geschaffenen Wohnraums dauerhaft.
  • Die DGNB-Kompatibilität unterstützt eine höhere Nachhaltigkeitsbewertung des Gesamtprojekts.
  • Die Bevorzugungspflicht für umweltfreundliche Erzeugnisse (2021) begründet die normative Bevorzugung gegenüber giftigen Alternativprodukten.

Jede Umwandlung von Gewerbe zu Wohnen ist damit eine Gelegenheit, giftige Altbeschichtungen dauerhaft zu beseitigen und den Gebäudebestand für Generationen zu sichern.


Quellen: Technisches Datenblatt Komsol®SEAL TDS 2025/06-2, Leistungserklärung DoP DP-100, RISE-Zertifikat 0402-CPR-C500552, Referenz SUCON Ingenieurbau AG, Kostenzeitstrahl Februar 2026, Systemvergleich Weiße/Schwarze/Kristalline Wanne, Förderprogramm GzW Bundesanzeiger 02.04.2026 – Alle Daten zum Produkt sind Herstellerangaben – DIN Gegenüberstellungen SUCON Ingenieurbau AG – Recherche mit KI Unterstützung